Vitamin B6 – Ein wasserlösliches Vitamin

Jeff 14. Mai 2010 0

Vitamin B6 gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen. Es übernimmt im Stoffwechsel unter anderem die Aktivierung von Aminosäuren, den Bausteine der Nahrungseiweiße, die mit seiner Hilfe in körpereigene Proteine eingebaut werden können. Außerdem beeinflusst es Funktionen des Nervensystems, der Immunabwehr und ist an der Bildung es roten Blutfarbstoffs Hämoglobin beteiligt.

Wegen der weiten Verbreitung von B6 in der Natur, sowohl in pflanzlicher als auch in tierischer Nahrung, und der Speichermöglichkeit des Körpers tritt selten ein Vitaminmangel auf. Mögliche Mangelerscheinungen, beispielsweise während der Schwangerschaft oder bei Einnahme der „Pille“, können Hautprobleme, Entzündungen und Störungen des Immun- und Nervensystems, u.a. Reizbarkeit oder Schlafstörungen sein.

Auswirkungen auf deine Ernährung

Vitamin B6 ist in seinen verschiedenen Formen Bestandteil von Fleisch, Fisch, Leber, Milchprodukten, verschiedenen Gemüsesorten (Broccoli, Mais, Bohnen, Spinat, Pilze, Linsen), Kartoffeln, Nüssen, Bananen, Hefe und Vollkornprodukten. Bei der Zubereitung von Nahrungsmitteln beträgt der Verlust rund 20 Prozent oder mehr bei tierischen Produkten. Fette, Öle und Zucker enthalten praktisch kein Vitamin B6. Der Tagesbedarf an Vitamin B6 hängt von verschiedenen Faktoren ab wie zum Beispiel der Eiweißaufnahme oder der individuellen Konstitution. Je mehr Eiweiß der Mensch zu sich nimmt, desto mehr Vitamin B6 benötigt er. Durchschnittlich setzt man einen Wert von 1,2 bis 2,1 mg an, allerdings gibt es auch Studien, die zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, 3 mg pro Tag vorschlagen. Schwangere und Stillende benötigen mehr Vitamin B6, ebenso Menschen, die viel tierisches Eiweiß zu sich nehmen. Schätzungsweise leiden rund 10 Prozent der Deutschen an leichtem Vitamin-B6-Mangel. Um den durchschnittlichen Tagesbedarf an Vitamin B6 zu decken, reichen folgende Mengen der betreffenden Lebensmittel: 400 g Avocado, 350 g Sonnenblumenkerne, 300 g roher, ungeschälter Reis, 250 g Hirseflocken, 250 g frischer Lachs oder 200 g Bananenchips.

Einen Mehrbedarf an B6 haben Schwangere, Stillende, Frauen, welche die „Pille“ nehmen oder Diät halten, Alkoholiker, Menschen mit erhöhtem Cholesterinspiegel, Raucher und Patienten mit Leber- und Nierenkrankheiten, Stoffwechselstörungen, Krebs. Ein Zuviel an diesem Vitamin kann zu Nervenschäden führen, aber nur bei einer Aufnahme von mehr als einem Gramm pro Tag über längere Zeit hinweg.

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