Vitamin E – Verzögerung des Alterns!

Jeff 14. Mai 2010 0

Vitamin E ist ein Sammelbegriff, der eine Reihe von Substanzen zusammenfasst, die unter dem Namen „Tocopherole“ bekannt sind.

Das für den Menschen wichtigste ist das Alpha-Tocopherol. Es kommt am häufigsten vor und sitzt auch von der Wirksamkeit her in der ersten Reihe. Die anderen Verbindungen dieser Gruppe werden der Reihe nach mit dem nächsten griechischen Buchstaben gekennzeichnet (Beta-, Gamma-, Delta-Tocopherol usw.). Sie haben aber keine so hohe „Aktivität“ wie das Alpha-Tocopherol. Hohe Aktivität bedeutet, dass nur eine geringe Menge nötig ist, um die wichtigste Funktion des Vitamin E als Antioxidans bzw. Radikalempfänger zu erfüllen. In dieser Funktion schützt es die Zellen vor den schädlichen Wirkungen von aggressiven Substanzen (den freien Radikalen). Die freien Radikale entstehen hauptsächlich durch überschüssigen Sauerstoff in der Zelle, unter Lichteinwirkung, aber auch durch diverse schädliche Umwelteinflüsse. Sie reagieren mit allem, was ihnen vor die Flinte kommt und zerstören es. Besonders gern nehmen sie sich so genannte ungesättigte Fettsäuren vor, die als Bausteine (wie kleine Palisaden) in den Zellwänden eingebaut sind. Die „vermodern“ regelrecht, wenn das Vitamin E sie nicht schützt. Das Vitamin E bietet sich dem freien Radikal als Opfer an und lenkt es von den Zellwandbausteinen ab. Eine weitere Funktion des Vitamin E ist seine das Blut „verdünnende“ Wirkung. Es hemmt das Eiweiß, das für die Blutgerinnung zuständig ist, und verringert somit die Neigung der Blutplättchen zu verklumpen. Darüber hinaus ist das Vitamin E von einigem therapeutischen Nutzen. Es hat sich herausgestellt, dass das Vitamin E einigen Zivilisationskrankheiten vorbeugen kann.

Vorbeugung von Arteriosklerose: Eine Vitamin-E-Zufuhr kann Arteriosklerose und koronarer Herzkrankheit und dem daraus entstehenden Herzinfarkt vorbeugen. Es gibt eine Beziehung zwischen der Vitamin-E-Versorgung und dem Auftreten dieser Krankheiten.

Krebsvorsorge: Eine gute Versorgung mit Vitamin E senkt das Risiko, an Brust- oder Lungenkrebs zu erkranken.

Zuckerkrankheit: Es gibt Hinweise, dass Vitamin E den Verlauf der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) günstig beeinflussen kann. Offenbar liegt seine Wirkung darin, dass die Zerstörung der kleinen Äderchen aufgrund der Zuckerkrankheit zum Teil vermieden werden kann. Gelenkentzündungen: Diese auch Arthritis genannte Krankheit kann durch Vitamin E gemildert werden. Der Verlauf wird verlangsamt und die Schmerzen zum Teil gelindert.

Durchblutungsstörungen: Die Wirkung des Vitamin A bei Durchblutungsstörungen ist spekulativ. Sollte sie sich als richtig herausstellen, dann hätte das Vitamin A eine zusätzliche gute Wirkung sowohl in der Vorbeugung als auch bei der begleitenden Behandlung von Arteriosklerose.

Verzögerung des Alterns: Da das Vitamin E die Zellwände vor „Korrosion“ schützt, glauben Wissenschaftler, dass auch der allgemeine Alterungsprozess dadurch herausgeschoben werden kann.

Auswirkungen auf deine Ernährung

Eine optimale Zufuhr von Vitamin E beträgt 15-30 mg am Tag. Es kommt hauptsächlich in Samen und Nüssen sowie den daraus hergestellten Ölen vor. Manche fettreiche Fische enthalten ebenfalls Vitamin E. Wer sich halbwegs ausgeglichen nach LOGI ernährt, dem wird ein Vitamin-E-Mangel kaum zustoßen. Dennoch macht es Sinn auf das Vitamin E in den Lebensmitteln zu achten. Es gibt nämlich einige Gefahren, die zu einer mangelnden Zufuhr über die Nahrung führen können. Moderne Lebensmittel: Ganz besonders sind hier Weißmehlprodukte (z.B. Weißbrot) zu nennen. Dem Weißmehl ist der Keimling und damit das Vitamin E entzogen worden. Vitamin-C-Mangel: Hat sich das Vitamin E im Kampf gegen die freien Radikale verschlissen, kann es vom Vitamin C wieder instandgesetzt werden. Fehlt es am Vitamin C, dann erhöht sich der Bedarf an Vitamin E, denn es kann nicht mehr recycelt werden.

Fettverdauungsstörungen: Wenn der Darm Nahrungsfett nur unzureichend aufnehmen kann, wird mit dem Fett auch das Vitamin E wieder ausgeschieden. Ursache dafür sind zumeist angeborene Krankheiten der Galle oder der Bauchspeicheldrüse.

Oxidativer Stress: Dieser entsteht bei Menschen, die sich einer hohen Belastung von freien Radikalen aussetzen. Zum Beispiel Raucher, aber auch Sportler. Raucher saugen mit jedem Zug Millionen freier Radikale in ihre Lungen hinein. Diese müssen alle neutralisiert werden. Beim Sport in den Zellen selbst erhöht. Aber keine Angst vor dem Sport: Auch die Abwehrkraft gegen freie Radikale wird durch das Training verbessert. Um dieses System aber intakt zu halten, braucht man größere Mengen an Vitamin E.

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