Vitamin H – Achte auf deine Gesundheit

Jeff 14. Mai 2010 0

Vitamin H – auch Biotin genannt – kann zu den Vitaminen der B-Gruppe gezählt werden. Es kann in der Darmflora gebildet und zusätzlich über die Nahrung aufgenommen werden. Es kommt im menschlichen Körper in verschiedenen Organen und Geweben vor. Mangelerscheinungen sind selten.   Das Vitamin H spielt, wie die B-Vitamine auch, eine wichtige Rolle bei Stoffwechselprozessen. Es hilft beispielsweise beim Auf- und Umbau von Kohlenhydraten und begünstigt reibungsloses Zellwachstum und -teilung, außerdem ist es beim Abbau von Aminosäuren und Fetten beteiligt.   Zu einem Vitamin H-Mangel kommt es sehr selten, da es – wie gesagt – auch von der Darmflora gebildet wird und auch nach der Verarbeitung „recycelt“ werden kann. Isst man allerdings täglich das rohe Eiweiß von mehreren Eiern, kann das Vitamin H nicht mehr resorbiert werden, weil es sich an einem Stoff im Eiklar bindet. Bei schwerem Mangel treten Hautprobleme, Taubheitsgefühl und Schmerzen in Armen und Beinen, Angstzustände und Depressionen auf. Es gibt jedoch auch eine angeborene Erbkrankheit, bei der ein für die Freisetzung von Vitamin H aus Lebensmitteln wichtiges Enzym, die Biotinidase, fehlt. Sie führt zu einem Mangel schon bei Säuglingen und muss ein Leben lang durch zusätzliche Vitamin H-Gaben behandelt werden.

Auswirkungen auf deine Ernährung

Besonders reich an Vitamin H sind Leber, Niere, Eigelb, bestimmte Gemüse wie Sojabohnen, Nüsse, Spinat, Pilze und Linsen. Auch mageres Fleisch, Obst, Getreide und Brot enthalten Vitamin H. In vielen pflanzlichen Lebensmitteln ist Vitamin H in freier Form vorhanden, während es in tierischen Lebensmitteln und Hefe erst aus Proteinverbindungen gelöst werden muss, um vom Körper aufgenommen werden zu können.   Der Tagesbedarf an Vitamin H beträgt nach Schätzungen der „Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V.“ zwischen 30 und 60 µg. Ein genauer Bedarf ist nicht bekannt, da davon ausgegangen wird, dass jeder durch den Verzehr normaler Lebensmittel die benötigte Menge erreicht. Generell treten in den Industrieländern kaum Mangelerscheinungen auf, es sei denn bei extremer Fehlernährung oder Alkoholismus. Raucher, Sportler, Schwangere und Stillende sowie Menschen mit Biotinidase-Mangel sind angewiesen, besonders auf ausreichende Vitamin H-Zufuhr zu achten.

Sixpack Erfolg

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