Die Massage – Der Wohlfühleffekt für deinen Körper

Jeff 18. Oktober 2010 0

Eine Massage dient der mechanischen Beeinflussung von Haut, Muskulatur und Bindegewebe durch verschieden ausgeführte Dehnungs-, Zug- und Druckreize. Die Wirkung spürt der Behandelte meist von der behandelten Stelle des Körpers über den gesamten Organismus. Eine Massage, die Körper, Geist und Seele einbezieht empfindet der Massierte meist als wohltuend und angenehm.

Mögliche Auswirkungen einer Massage

– Durchblutungsfördernd
– Entspannung von Bindegewebe und Haut
– Entspannung der Muskulatur
– Lösen von Verklebungen
– Psychische Entspannung
– Schmerzlinderung
– Stimmulierung der inneren Organe über Reflexzonen
– Stressreduktion
– Blutdrucksenkend
– Verbesserung des Zellstoffwechsels im Gewebe
– Anregung der Wundheilung
– Beeinflussung des vegetativen Nervensystems

Neben der klassischen Massage (schwedische Massage) gibt es eine Reihe von meist fernöstlichen Massagen, die zu Wohlgefühl und Entspannung beitragen möchten.

 

Klassische Massage (schwedische Massage)

Die klassische Massage wird meist bei Verspannungen, Verhärtungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates, wie die Wirbelsäulenproblemen angewandt.
Unter Sportmassage versteht man eine Ergänzung zur klassischen Massage. Hier kommen die Griffe der klassischen Massage zum Einsatz als auch spezielle Zusatzgriffe. Der Massierende geht auf die Bedürfnisse des Sportlers sowie seine speziellen Probleme beim Sport ein. Diese Massage wird bei muskulösen Menschen oft kräftiger durchgeführt, um auf bevorstehende körperliche Beanspruchung vorbereitet und gut durchblutet zu sein. Während des Sportes werden z. B. akute Krämpfe mit Dehnungsgriffen behandelt werden. Nach dem Sport wird die Muskulatur des Sportlers eher lockernd massiert.

 

Neben diesen bekannten Massagearten gibt es eine Reihe fernöstlicher Behandlungsformen wie z. B. die:

 

Ayurvedische Massage (Abhyanga)

Die klassische Abhyanga wird mit erwärmten individuell für den Kunden/Patienten ausgesuchten Ölen durchgeführt. Durch spezielle Massagegriffe soll eine physikalische Entspannung und Lockerung der Haut, Muskeln, Sehnen und Knochen und des Gewebes erreicht werden.  Außerdem kann durch das Gefühl von Geborgensein und somit ein Loslassen auch auf psychischer Ebene erreicht werden.  Diese ayurvedische Massage kann täglich während einer Entgiftungskur medizinisch eingesetzt werden oder auch als Entspannungsmassage in längeren Zeitabschnitten durchgeführt werden.

 

Klangmassage
 oder auch Klangschalenmassage

Hier werden Klangschalen auf den bekleideten Körper aufgesetzt und angeschlagen. Der erzeugte Ton wird vom Körper als Vibration wahrgenommen. Dies wird meist als angenehm und stressreduzierend empfunden. Auch die Gehirntätigkeit kann sich beruhigen und somit den Organismus entschleunigen. Die Klangmassage soll im Wellnes-Bereich entspannend und beruhigend wirken und wird zum Beispiel bei Stress empfohlen.

 

Wer sollte sich nicht massieren lassen:

Für alle Massagearten gilt: Generell nicht bei akuten Entzündungen, wie z. B.  fieberhafte Erkrankungen und Erkrankungen der Gefäße. Ebenfalls nicht bei Hauterkrankungen, da Keime verschleppt werden könnten. Menschen mit einer traumatischen Verletzung  dürfen wegen des Druckes auf das entsprechende Gewebe (wie z. B. Muskulatur, Knochen) nicht massiert werden. Schwangere befragen bitte vor einer Massage ihren Arzt oder Hebamme.

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